Tierarzt und Physiotherapeut sind Partner in der Therapie
Als erstes Institut in Deutschland, startete das DIPO, das Deutsche Institut für Pferdeosteopathie, 1997 mit der Ausbildung zum Pferdeosteotherapeuten für Tierärzte und Physiotherapeuten. Seit 2006 werden auch regelmäßige Weiterbildungen zum Hundeosteotherapeuten durchgeführt.
Von medizinischer Seite her besteht nicht nur Interesse an dieser Therapieform, sondern die Nachfrage an qualifizierten Therapeuten steigt, weil die Erkrankungen am Bewegungsapparat des Hundes in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben.
Das Dozententeam des DIPO – Tierärzte, Physiotherapeuten und Osteotherapeuten für Pferde und Hunde, sowie Ethologen – vermitteln in acht Wochenendmodulen die Ausbildung in Theorie und Praxis. Physiotherapeuten haben zusätzlich einen Erste Hilfe Kurs für Hunde zu absolvieren.
Um die osteopathischen Untersuchungs- und Behandlungstechniken korrekt und zum Wohle des Hundes einsetzen zu können, sind fundierte Kenntnisse der Anatomie, Biomechanik, Physio- und Neurologie unerlässlich. Dabei unterscheidet sich die Behandlung des Hundes erheblich von der des Pferdes. Während beim Pferd nur parietale und kraniosakrale Techniken zur Anwendung kommen, nehmen beim Hund auch die viszeralen Behandlungen einen breiten Raum ein. Die Bauchwand beim Hund ist sehr viel dünner als die beim Pferd und in der Rückenlage entspannt. Hinzu kommt, dass der Hund häufig im Sitzen oder im Liegen behandelt wird, das Pferd aber ausschließlich im Stand.
gibt es in Deutschland nicht, da Hundeosteotherapeut / Hundeosteotherapeutin kein Ausbildungsberuf ist. Unser
- nächster Start 17/18. September 2011 - im Bereich Hundeosteopathie ist eine Weiterbildung, die sich ausschließlich an Tierärzte / Ärzte und Humanphysiotherapeuten richtet.