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Modul 1

Zeiten 1. – 3. Tag 09.00 – ca. 18.15 Uhr
Kosten 595,00 €
Voraussetzungen Tätigkeitsnachweis DiensthundeführerIn bei der Polizei, dem Zoll oder der Bundeswehr bzw. als RettungshundeführerIn
Dozenten Claudia Schebsdat
Dr. med. vet. Kay Polster

Erste Hilfe

Dozent: Dr. med. vet. Kay-Jochen Polster

Die Gesunderhaltung und das Wohlergehen sind für die Arbeit mit Ihrem Hund von immenser Bedeutung. Wann besteht Lebensgefahr für Ihren Hund? Wie verhalte ich mich in einer Notfallsituation? Diesen Fragen widmet sich die Erste-Hilfe an diesem Tag. Sie erlangen in unserem Kurs das praktische und theoretische Grundwissen, um eine Notfallsituation angemessen einschätzen zu können und den Gesundheitszustand des Hundes richtig zu beurteilen. Das versetzt Sie in die Lage, adäquate Maßnahmen zu ergreifen. Es bedarf keiner medizinischen Kenntnisse und kein spezielles Instrumentarium, um eine effiziente erste Hilfe zu leisten.

Die Basis für die Einschätzung des Gesundheitszustands des Tieres stellt die Allgemeinuntersuchung dar. Im Rahmen dieses Untersuchungsgangs werden die Vitalfunktionen überprüft und Standardwerte ermittelt, auf deren Grundlage Befunde erhoben werden. Die Vorgehensweise bei dieser Untersuchung wird in Theorie und Praxis vorgestellt, und Sie haben die Gelegenheit, die Techniken selbstständig zu üben. Des Weiteren gehen wir auf das Verhalten in einem Notfall ein, die Grundregeln der Annäherung, die Notfalluntersuchung, die Maßnahmen zur Eigensicherung und zum Schutz vor dem verletzten Hund werden vermittelt.

Eine akute Lebensgefahr besteht bei starken Blutungen, Herz- und Atemstillstand und bei tiefer Bewusstlosigkeit in Verbindung mit Lähmungserscheinungen. In verschiedenen Notfallkategorien werden lebensbedrohliche Situationen und die entsprechenden Gegenmaßnahmen vorgestellt und geübt. Dabei gehen wir auch auf die Erstversorgung von Verletzungen und Wunden ein.

Muskuläre Techniken, Stresspunktmassage und Faszien

Hundeosteotherapeutin Claudia Schebsdat

Bei Claudia Schebsdat lernen Sie einige Grundlagen über den Organismus des Hundes kennen, welche hilfreich sind, um muskuläre Therapien durchführen zu können.

Ein Diensthund sollte muskulär immer gut gemanagt werden, da sein Job die Muskulatur stark fordert. Warten in der Autobox, längeres Gehen bei Fuß, stressige Einsatzsituationen, all das wirkt sich direkt auf die Muskulatur aus. Es kommt zu Verspannungen und damit zu Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit von Muskulatur.

Folgende Grundlagen werden an Tag 2 und 3 vermittelt, um die Muskulatur zu entspannen und Faszien zu lösen:
  • das Skelett
  • die knöchernen Orientierungspunkte im Bereich der Extremitäten
  • die Oberflächenmuskulatur der Vorder- und Hintergliedmaße
  • Grundlagen der Biomechanik
  • verschiedene manuelle Palpations- und Therapietechniken
  • Massage- und Dehnungstechniken

Der Schwerpunkt liegt darin, mit den Händen am Hund Erfahrungen zu sammeln und um den Tastsinn und das Gespür für Einschränkungen zu schulen. Des Weiteren wird der Einfluss von Muskel-Dehnungs-Techniken, Massagen und Faszientechniken auf das Muskel- und Skelettsystem erklärt und praktisch geübt.

Ebenfalls vermittelt wird die Arbeit mit Hilfe der Stresspunktmassage (SPM) am Hund. Die Funktionen der Muskeln, d. h. Ursprung – Ansatz – Kontraktilität, werden erklärt, Verspannungsprobleme deutlich gemacht und entsprechende Techniken zu deren Beseitigung gezeigt und geübt. Es wird vermittelt, wo und wann die SPM sinnvoll eingesetzt werden kann und welche eventuellen Risiken zu beachten sind. Des Weiteren erfolgt eine kurze Einführung in die manuellen Massagetechniken bei der SPM.

Kursort

  • Dülmen: DIPO, Hof Thier zum Berge, Mitwick 32, 48249 Dülmen

OrtTerminanmelden
Dülmen03.05.2021 - 05.05.2021 anmelden
Mitbringen von Diensthunden
Nach vorheriger Anmeldung an info@osteopathiezentrum.de ist das Mitbringen des eigenen Dienst- bzw. Rettungshundes zum Kurs möglich und ausdrücklich erwünscht. Alle Hunde, die zum Kurs mitgebracht werden, müssen nachweislich über einen wirksamen Impfschutz gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut verfügen. Des Weiteren müssen sie frei von Infektionskrankheiten sein und sozialverträglich im Umgang mit anderen Hunden und Menschen.

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