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Modul 4

Zeiten 1. Tag 09.00 – ca. 18.15 Uhr, 2. Tag 09.00 – ca. 18.15 Uhr
Kosten 395,00 €
Voraussetzungen Tätigkeitsnachweis DiensthundeführerIn bei der Polizei, dem Zoll oder der Bundeswehr bzw. als RettungshundeführerIn
Dozenten Dr. med. vet. Kay Polster

Neurologische und orthopädische Erkrankungen

Dr. med. vet. Kay-Jochen Polster

An diesem Tag stehen neurologische und orthopädische Erkrankungen im Fokus.

Hinsichtlich neurologischer Erkrankungen werden die Ursachen, die Klinik und die Therapie der Erkrankungen des Zentralen Nervensystems und der dazugehörenden knöchernen Strukturen sowie Erkrankungen des peripheren Nervensystems erläutert. Hierzu zählen insbesondere die Bandscheibenerkrankungen, Spondylosis deformans / Spondyloarthrosen, Cauda equina, Fibrocartilaginöse Embolie, Plexus brachialis Läsionen und degenerative Myelopathien. Weiterhin werden unter Einbeziehung von Fallbeispielen Handlungsmöglichkeiten besprochen, die es erleichtern, eine neurologische Läsion zu lokalisieren.

Des Weiteren besprechen wir die Ursachen, die Klinik und die Therapie von wichtigen orthopädischen Erkrankungen. Im Mittelpunkt stehen neben den Skelettentwicklungsstörungen die Luxationen, Band- und Sehnenerkrankungen, Muskel- und Tumorerkrankungen und Frakturen.

In Abhängigkeit von bestimmten neurologischen und orthopädischen Erkrankungen werden physiotherapeutische Therapievorschläge und Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt.

Entspannungstechniken

Dr. med. vet. Kay-Jochen Polster

Am letzten Tag erhalten Sie einen Einblick in die Kranio-Sakral-Therapie und in die Therapie des Diaphragmas. Beide Therapieformen tragen hervorragend zum Wohlbefinden und zur Entspannung ihres Hundes bei.

Alle Strukturen des Schädels und diejenigen, die mit ihm in Verbindung stehen, bewegen sich nach Aussage der Osteopathie ununterbrochen in einem ganz bestimmten Rhythmus. Dieser primäre respiratorische Mechanismus (PRM) oder primäre Atemmechanismus (PAM) stellt eine einfache, grundlegende primäre rhythmische Funktionseinheit dar.
Dr. William G. Sutherland, D.O. (1873 – 1954), war der Erste, der sich mit der Bewegung des Schädels und den daraus resultierenden Möglichkeiten, mit der kraniosakralen Therapie zu arbeiten, befasst hat. Sutherland hatte die Vermutung, dass sich die Knochen des lebendigen Schädels das ganze Leben lang bewegen, was auf die Anwesenheit einer Art Atmung hindeutet.
Das Diaphragma ist der Hauptatemmuskel, es stellt den zentralen Schnittpunkt der myofaszialen Ketten dar.

Beide Therapieformen bedienen sich sehr sanfter Techniken; sie üben einen positiven Einfluss auf die Atmung, auf die Mobilität der Schädelknochen und des Kreuzbeins und auf den Liquorfluss aus. Dadurch wirken sie auf den gesamten Organismus und tragen so zu dessen Harmonisierung bei. Von Hunden wird die Anwendung dieser Behandlungsmethoden als sehr wohltuend und entspannend empfunden.

Nach einer theoretischen Einführung und der Vorstellung entsprechender Techniken, erhalten Sie die Möglichkeit, sich in den primären Atemmechanismus und die Atmung einzufühlen. Des Weiteren werden wir die für die Therapie relevanten Strukturen erspüren und verschiedene Techniken anwenden. Am Präparat identifizieren wir bestimmte anatomische Strukturen. So bekommen Sie einen Überblick über die anatomischen Lageverhältnisse.

Kursort

  • Dülmen: DIPO, Hof Thier zum Berge, Mitwick 32, 48249 Dülmen

OrtTerminanmelden
Dülmen07.10.2021 - 08.10.2021 anmelden
Mitbringen von Diensthunden
Nach vorheriger Anmeldung an info@osteopathiezentrum.de ist das Mitbringen des eigenen Dienst- bzw. Rettungshundes zum Kurs möglich und ausdrücklich erwünscht. Alle Hunde, die zum Kurs mitgebracht werden, müssen nachweislich über einen wirksamen Impfschutz gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut verfügen. Des Weiteren müssen sie frei von Infektionskrankheiten sein und sozialverträglich im Umgang mit anderen Hunden und Menschen.

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